mit diesen tipps aufhoeren sich zu vergleichen
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Aufhören sich zu vergleichen: Mit diesen 4 wirkungsvollen Strategien gelingt es dir!

„Ich muss schneller sein als meine Konkurrenz“, „Das kann der doch viel besser“, „Warum sind alle anderen viel schöner als ich?“

Solche Sätze sprechen wir zwar normalerweise nicht laut aus, aber wir denken sie uns. Und das viel zu oft. Besonders beim Durchscrollen von Social Media Plattformen wie Instagram mit ihrer Friede-Freude-Eierkuchen-Welt.

Falls das bei dir nicht so ist: Props an dich. Du gehörst zu den Glücklichen und darfst dir einen anderen Artikel (vielleicht diesen hier?) auf meiner Seite durchlesen😉

Falls du dich aber auch öfters erwischst beim Vergleichen mit anderen: Willkommen im Club.
Genau dir möchte ich in diesem Beitrag Tipps geben, wie du damit aufhörst und dich endlich unabhängig machst von das, was im Außen passiert.

Erkenne die Botschaft!

Wahrscheinlich weißt du bereits, dass bestimmte Gedanken zu bestimmten Handlungen führen und diese Handlungen wiederum zu bestimmten Gewohnheiten werden. Das ganze passiert normalerweise unterbewusst-wir folgen gewissen Mustern und wundern uns warum (wenn wir es überhaupt merken).

So kann es sein, dass wir durch den Tag laufen, verschiedene Situationen bzw. Menschen sehen, uns automatisch mit ihnen in Vergleich setzen, uns dies aber nicht einmal bewusst ist. Würde unser innerer Kritiker uns besser abschneiden lassen als das Gegenüber, gäbe es dabei kein Problem. Es ist aber andersrum und deshalb fühlen wir uns schlecht.

Wahrscheinlich kennst du dieses Gefühl nicht gut genug zu sein und suchst genau aus diesem Grund nach einer Möglichkeit von dem sich ständigen Vergleichen loszukommen. Um jedoch eine Änderung zu bewirken, musst du zuerst lernen dieses Schema anzunehmen (hier habe ich mich dem Thema annehmen lernen nochmals ausführlicher gewidmet).

Nur so kannst du es neutral betrachten (bekämpfen würde Widerstand bedeuten und Widerstand sorgt für Widerstand-das Muster würde also an Kraft gewinnen; genau das gewünschte Gegenteil, stimmts?) und die Bedeutung erkennen.

Es ist schließlich nichts zufällig da; alles bringt eine spezielle Botschaft mit sich, hilft dir etwas Tieferes zu erkennen. Frage dich: Was soll mir das ständige Vergleichen und die darauffolgende abwertende Stimme sagen?

Vielleicht stellst du fest, dass du gar nicht die Stimme, deine Gedanken bist, dass sie nur eine Illusion sind?

Aufhören sich zu vergleichen, indem man seinen Wert kennenlernt

Vielleicht entdeckst du aber auch, dass du dich gar nicht vergleichen brauchst: Du bist nicht nur gut so, wie du bist, sondern wahrhaftig wundervoll! Das gilt für genau diesen, sowie jeden anderen Moment! Du bist schließlich jederzeit gut genug; egal, was du leistest oder wie du aussiehst!

Mache deinen Wert unabhängig von solch äußeren Dingen; den gesellschaftlichen Standards hinterherzulaufen würde bedeuten, sich ständig anpassen und neu ausrichten zu müssen. Außerdem bleibst du dir doch selbst nicht treu, wenn du immer den Werten anderer treu bleiben möchtest.

Natürlich ist das schwierig, wenn du ein geringes Selbstwertgefühl hast. Vielleicht hast du sogar schon als Kind das Gefühl vermittelt bekommen nichts wert zu sein und dieser Glaubenssatz ist mittlerweile tief in deinem Gehirn eingebrannt (wenn du deine Glaubenssätze positiv umformen möchtest, dann schau hier rein).

Um deinen Wert wiederzuerkennen, ist es hilfreich dir erst mal deine Stärken und Talente vor Augen zu führen. Lege eine Liste an, bei der du dich auf das fokussierst, was du kannst. Versuche Aussagen wie „Ich bin der/die schnellste im Kopfrechnen“ zu vermeiden und sie stattdessen lieber umzuformulieren in sowas wie „Ich kann gut Kopfrechnen“. Möglicherweise findest du hier ein paar Inspirationen:

  • begeisterungsfähig
  • einfallsreich
  • empathisch
  • entschlossen
  • freundlich
  • großzügig
  • kreativ
  • lustig
  • mutig
  • reflektiert
  • Sinn für Ästhetik
  • sozial
  • spontan
  • sportlich
  • stressresistent
  • sympathisch
  • verantwortungsbewusst

Versuche nicht sofort nach Stärken zu googeln, sondern selbst herauszufinden, was deine Persönlichkeit beschreibt. Normalerweise sind nämlich die ersten Begriffe, die einem in den Sinn kommen, die passendsten.

Wenn du nun deine Stärken aufgeschrieben hast, lass uns zu den Talenten kommen: Haust du vielleicht wahnsinnige Tanzmoves raus? Kannst du wahnsinnig gut zuhören? Ist kaputt das Stichwort für dich, jedes Ding wieder in Gang zu bringen? Oder bist du möglicherweise ein/e fabelhafte/r Koch/Köchin?

Schreibe auf, was dir in den Sinn kommt, auch wenn es für dich noch so unbedeutend sein mag. Wir neigen nämlich dazu unsere Stärken und Talente als vollkommen normal anzusehen, weil wir sie ja seit jeher haben. Oft müssen wir uns diese besonderen Geschenke erst wieder bewusst machen.

Ich kann mich z.B. noch gut erinnern, wie ich in der Schule bei einem Referat einen griechischen Philosophen darstellen wollte. Zu diesem Zweck habe ich mir Bilder seiner Bekleidung angeschaut, hatte aber keinen Plan, wie ich ein Betttuch so zusammennähen soll, dass es ansatzweise nach dem entsprechenden Umhang aussieht. Sobald ich die Abbildungen meiner Mutter gezeigt und ihr von meiner Idee berichtet habe, meinte sie nur: „Das ist doch ganz einfach. Du musst das nur hier und da ein bisschen raffen, drübernähen, fertig.“

Du kannst dir wahrscheinlich vorstellen wie verwundert ich sie angeschaut habe: Für mich war das alles andere als leicht. Sie hat allerdings ihr Nähtalent für so selbstverständlich gehalten, dass sie tatsächlich geglaubt hat, es wäre für alle anderen auch so einfach.

Es wird immer etwas geben, das jemand besser kann

aufhoeren sich zu vergleichen

Anhand dieser kleinen Anekdote erahnst du vermutlich schon den nächsten Grund, warum du aufhören solltest dich zu vergleichen: Du kannst nicht in allen Bereichen der/die Beste sein. Es wird immer Menschen geben, die bestimmte Dinge besser können!

In gleichem Zuge ist es doch auch schön zu wissen, dass nicht jede Persönlichkeit in allen Gebieten gleich talentiert ist, sondern jede/r einen anderen Teil des großen Ganzen verkörpert und somit andere Möglichkeiten hat sich auszuleben und zu erfahren.

Freue dich also darauf, deine Stärken weiter zu erforschen und herauszufinden wer du bist und wer nicht. Falls du das Bedürfnis hast was Neues zu lernen oder in einem Bereich voranzukommen, solltest du jedoch beachten, dass immer dein eigenes Interesse der Grund dafür ist und nicht, weil du besser sein möchtest wie XY.

Schließe vom Außen nicht auf das Innen!

Bei anfangs erwähnten Aussagen wird dir höchstwahrscheinlich schnell eine erlebte Situation einfallen. Ich könnte jedenfalls einige aufzählen, wo ich mir gedacht habe: “Wäre ich gerade gerne die Person; die ist glücklich, bei der scheint alles gut zu laufen“.

Natürlich weiß ich jetzt, wo ich das so schreibe, dass das kompletter Blödsinn ist: Von außen kann man bloß erahnen (und oft nicht mal das!), wie sich jemand innerlich fühlt. Die meisten tragen nämlich ständig eine Maske. Auf die Frage „Wie geht es dir?“ folgt deshalb auch immer ganz prompt ein „Gut und dir?“

Sobald allerdings mal ehrlich über Probleme gesprochen wird, fängt man plötzlich an zu realisieren: Das ist ja nicht nur bei mir so! Auch andere haben an zahlreichen Themen zu arbeiten! Jedenfalls habe ich das so in meiner Vergangenheit erlebt.

Sollte dich also wieder einmal der Moment überkommt, wo du auch gerne so erfolgreich wie der eine bekannte Unternehmer sein möchtest, dann halte dir vor Augen: Du siehst immer nur einen winzigen Ausschnitt vom Leben der anderen Person.

Das gilt vor allem für Menschen, die du nur aus dem Internet kennst, aber auch für jene im realen Leben. Du nimmst beispielsweise den Erfolg wahr, nicht aber die zahlreichen Überstünden, dass die Person dadurch wahrscheinlich Familie und Freunde vernachlässigt hat, dass sie total überarbeitet ist.

Du weißt auch niemals: Die Person scheint nach außen hin glücklich zu sein-Fühlt sie das aber auch innerlich?

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