Mit einem erweiterten Bewusstsein wirst du einige neue Erkenntnisse erlangen
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BEWUSSTsein: Hilfreiche Tipps für deine Bewusstseinserweiterung

80% unserer Entscheidungen treffen wir unterbewusst. Unser Bewusstsein lenkt nur einen kleinen Teil unseres Lebens. Schon längst wissen Marketingexperten dies zu nutzen.

Doch nicht nur in der Werbung nehmen wir unterbewusst Informationen auf. Klänge, Gerüche, Farben und vieles mehr führt zu zahlreichen Verknüpfungen in unserem Unterbewusstsein.

Wir verfügen also über einen gigantischen unterbewussten Speicher. Stell dir vor du könntest Schritt für Schritt immer mehr auf diesen Speicher zugreifen; wäre das nicht fabelhaft?

Ich kann dir schon jetzt etwas verraten: Das ist nicht nur eine Illusion, sondern wirklich möglich! Ok, wahrscheinlich wirst du es nicht schaffen, alles zu 100% ins Bewusstsein zu holen. Du kannst aber durchaus dein Bewusstsein kleinweise erweitern, was dir einige interessante Erkenntnisse bescheren und dich die Welt mit neuen Augen sehen lassen wird.

Neugierig geworden?

Lass dir Zeit

In diesem Beitrag möchte ich dir Tipps geben, wie du bewusster wirst. Versuche aber möglichst nicht mit Erwartungen an die Sache ran zu gehen. Jeder Mensch ist nämlich individuell und hat sein eigenes Tempo.

Es kann schon manchmal passieren, dass ein bestimmtes Ereignis einen großen Bewusstseinssprung verursacht. Ich halte das aber für selten. Generell bedarf es Zeit bewusster zu werden.

Auch, weil oft alte Themen und Muster hochkommen, die vorher vom Bewusstsein verdrängt worden sind. Erst Stück für Stück können diese aus dem Unterbewussten ins Bewusstsein geholt, aufgearbeitet und abgeschlossen werden.

Wie du dein Bewusstsein erweiterst

Noch eine Sache, bevor ich dir hier meine Tipps und Tricks verrate: Erwarte dir nicht, dass du schon nach der ersten “Anwendung“ einen Unterschied merkst. Der Effekt ist nicht wie bei einer Droge, bei der du bereits kurz danach die Auswirkungen spürst. Es bedarf Geduld, denn wie gesagt: Bewusstseinserweiterung ist ein Prozess.

Kommen wir also zu den verschiedenen Tipps:

Wahrnehmung & Achtsamkeit

Meistens leben wir so vor uns hin, gehen wie mit Scheuklappen durch unseren Alltag und nehmen unsere Umgebung nicht wirklich wahr. Es ist so als würde der Großteil der Menschen in seiner eigenen Blase leben und nur verschwommen das Drumherum registrieren.

Das Gute ist, dass du deine Wahrnehmung trainieren kannst. Es kostet anfangs einiges an Energie sich der Umgebung wirklich bewusst zu werden. Deshalb rate ich dir einen Schwerpunkt auszuwählen und dich darauf eine bestimmte Zeit lang (das kann ein Tag, einige Stunden oder auch weniger sein) zu konzentrieren.

Du könntest beispielsweise den Fokus auf die Gerüche setzen. Was nimmst du wahr wenn du wach wirst? Vielleicht riechst du den Kaffee, den dein/e Mitbewohner/in gemacht hat als du noch geschlafen hast? Achte darauf welche Düfte du auf der Straße registrierst, bei der Arbeit, in der Mensa,… Machst du diese Übung öfters, wirst du erstaunt sein wieviel verschiedene Nuancen du wahrnehmen kannst!

Möglicherweise fällt es dir leichter bei einer bestimmten Sache die Wahrnehmung zu stärken. Ein Waldspaziergang eignet sich dafür beispielsweise hervorragend. Achte ganz genau auf die Geräusche (der Tiere, des Windes,..), die Gerüche (das feuchte Moos, der erdige Boden,…), die Umgebung (Pflanzen, Bäume, Tiere).

Machst du diese Übung öfters, wird sich dein Fokus mit der Zeit verschieben. Du wirst subtilen Dinge besser wahrnehmen können, weil du mehr auf sie achtest.

Dankbarkeit & Wertschätzung

Ich glaube, vielen fällt Dankbarkeit so schwer, weil sie die kleinen Dinge nicht sehen. Denn wie soll man für etwas dankbar sein, etwas wertschätzen, wenn dieses etwas einem nicht bewusst ist? Deshalb ist eine hohe Wahrnehmung (obige Übung) wichtig.

Dankbarkeit ist also an sich nicht schwierig. Es ist nur so, dass wir vieles für selbstverständlich sehen. Du musst also nur lernen, wieder die einfachen Dinge zu sehen und wertzuschätzen. Das können die Sonnenstrahlen sein, die frühmorgen deine Nase kitzeln. Oder das Lächeln eines Passanten. Oder dass du überhaupt eine Arbeit hast, ein sicheres Zuhause,…

Bei jedem, wirklich jedem -egal wie besch****en das Leben offensichtlich läuft- gibt es Sachen, wofür man dankbar sein kann.

Verbinde dich mit deinem Inneren

Wann hast du das letzte Mal wirklich auf dein Inneres gehört und nicht auf das, was dein Verstand gesagt hat? Wir leben in einem Konstrukt aus vielen Normen und Regeln. Für ein besseres Zusammenleben ist es natürlich sinnvoll bestimmte Vorschriften einzuhalten. Pinkle also nicht einfach an die nächste Ecke, weil die Blase in deinem Inneren dir sagt du solltest sie entleeren xD

Spaß beiseite. Mit dem “auf dein Inneres hören“ meine ich, dass du öfters auf deine Intuition vertrauen und den Verstand ausschalten solltest. Vielleicht hast du das Gefühl gar keine innere Stimme zu haben. Da kann ich dich beruhigen: Jeder hat sie. Die Mehrheit hat nur verlernt ihr zu folgen.

Sie ist nämlich oft vom Verstand in den Hintergrund gedrängt worden und nicht mehr gewohnt gebraucht zu werden. Doch je mehr du dich mit deiner Innenwelt verbindest, umso leichter wird es dir fallen “aus dem Bauch heraus“ Entscheidungen zu treffen.

Dir wird bewusst, was du wirklich möchtest und fühlst dich mehr geleitet (aber anstatt von außen/von den Normen, von innen/vom Herzen). Es kann sein, dass du dann ganz plötzlich einen Gedankenblitz hast. Dieser kann sich in Form einer Idee, Entscheidung oder Handlung äußern, wobei dein Verstand wahrscheinlich sagen wird “das ist verrückt“.

BEWUSSTsein durch Meditation

Meditation kann dir helfen dein Bewusstsein zu erweitern

Meditation ist eine wunderbare Möglichkeit, um Kontakt zu deinem Inneren aufzunehmen. Du kannst selbst entscheiden, wie lange und wie intensiv du dich mit dir selbst beschäftigst. Ich würde dir für den Beginn geführte Meditationen empfehlen. Suche dir ein paar zu deinem gewünschten Thema raus und bei der sich die Stimme für dich stimmig anfühlt (ich kann sie empfehlen).

Falls dir geführte Meditation nicht gefallen, dann kannst du auch einfach so meditieren. Du brauchst dazu nichts, außer dich. Ok, ein paar Decken auf denen du erhöht sitzt, sind auch ganz bequem.

Suche dir einen Ort, wo für die nächsten 15 Minuten ungestört bist. Das kann draußen in der Natur sein oder auch in deinem Zimmer. Wenn du in einem geschlossenen Raum meditierst, lüfte zuerst und schließe dann Türen und Fenster, damit deine Energie im Raum bleibt.

Setzte dich bequem hin; am besten im Lotus- oder Schneidersitz. Gib die Hände auf deine Knie; die Handflächen können nach oben oder unten zeigen. Wähle die Position, die sich für dich gut anfühlt.

Schließe die Augen. Konzentriere dich auf deinen Atem. Atme tief durch die Nase ein und lasse alle Anspannung beim Ausatmen los. Wiederhole das 3x und atme dann ganz normal weiter.

Wenn Gedanken auftauchen, kannst du sie einfach an dir vorbeiziehen lassen, anstatt ihnen zu folgen. Falls du das (noch) nicht schaffst, fokussiere dich immer wieder auf deinen Atem. Du kannst deine Aufmerksamkeit während der Meditation auch ganz spezifisch auf ein Körperteil lenken (z.B. auf die Nasenspitze).

Um sanfter wieder in die Realität zurückzukommen, kannst du zuerst deine Finger und Zehen bewegen, dann deine Handgelenke und schließlich die Augen öffnen. Gib dir einen Moment, bis du wieder komplett da bist.

Meditation stärkt nicht nur die Verbindung zu dir selbst, sondern auch die Achtsamkeit und Wahrnehmung. Am besten ist es, wenn du sie in deinen Tagesablauf bewusst integrierst, d.h. in deine Morgen- und/oder Abendroutine. Wie bei allem gilt auch hier: Übung, Übung, Übung!

Du kannst aber auch tagsüber Meditation für einen “Körpercheck“ nutzen: Fühle immer wieder in dich hinein, was du gerade spürst. Sind irgendwo Verspannungen? Fühlst du Druck in der Brust, im Bauchbereich oder hast du einen Kloß im Hals? Immer sobald du solche Überprüfungen machst, intensivierst du die Verbindung zu dir selbst.

Fazit

Bewusstsein ist der Schlüssel zum Glück. Erst, wenn du dir deiner Päckchen in deinem Rucksack bewusst bist, kannst du sie auspacken, umwandeln oder sie in Kombination mit anderen Päckchen nutzen.

Du wirst viele neue Seiten von dir entdecken und wahrscheinlich neue Einstellungen gewinnen. Die wichtigste Erkenntnis ist aber: Alles darf sein.

In welchem Punkt würdest du gerne dein Bewusstsein stärken? Und was hast du bis jetzt alles unternommen, um bewusster zu werden?

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