Durch die Änderung deiner Glaubenssätze, ändert sich dein Leben
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Wie du deine Glaubenssätze für mehr Glück, Reichtum und Erfolg änderst

„Jeder ist seines Glückes Schmied“. Das Sprichwort ist uralt und doch so wahr. Wie oft musste ich es hören, bis ich wirklich verstanden habe, welche Macht es in sich trägt. Am Beginn meiner Reise zu mehr Bewusstsein und Spiritualität ist mir noch nicht klar gewesen, dass viele solcher Sprichwörter viel tiefsinniger deutbar sind.

Vielleicht hast du Menschen in deiner Umgebung, die in einer glücklichen Partnerschaft leben, Erfolg im Beruf haben, finanziell gesichert sind oder auch scheinbar alles essen können was sie wollen und trotzdem schlank sind. Du glaubst das sei Zufall? Es hätte mit Glück zu tun und dieses wäre gar nicht so steuerbar, wie das Sprichwort am Anfang vermuten lässt?

Ich sage, Grund sind die Glaubenssätze der jeweiligen Person. Es hat was mit den Affirmationen zu tun, die sie sich Tag für Tag vorsagt. Nicht bewusst; das Ganze passiert vor allem unterbewusst. Das Gute ist: Man kann diese Affirmationen verändern. Wie? Das verrate ich dir später.

Was sind Glaubenssätze bzw. Affirmationen?

Im Endeffekt machen wir den ganzen Tag nichts anderes als uns unterbewusst Affirmationen vorzusprechen. Leider aber meistens negative. ALLES ist Energie und ALLES hat eine bestimmte Schwingung, so auch unsere Aussagen.

Je nachdem wie also deine Affirmationen zu dir selbst lauten, ziehst du entsprechend die Dinge im Außen an (Gesetz der Anziehung bzw. Spiegelgesetz). Wenn du z.B. dick bist und den Glaubenssatz hast „Ich nehme bereits bloß beim Anschauen des Kuchens zu“, so kann das deine Versuche schlank zu werden blockieren.

Natürlich ist nie nur ein Glaubenssatz in Bezug auf ein bestimmtes Thema präsent. Meistens ist es eine ganze Kette unbewusst gedachter “Wahrheiten“:

  • „In meiner Familie sind alle dick. Bei mir ist das Vererbung!“
  • „Ich bin viel zu undiszipliniert um abzunehmen!“
  • „Mein Körper ist halt so. Ich bin dick geboren!“
  • „Für jede Mahlzeit gibt es eine bestimmte Uhrzeit, die eingehalten werden muss!“
  • „3 (oder 5, oder eine andere Zahl) Mahlzeiten am Tag muss man zu sich nehmen!“
  • „Essen abzulehnen ist unhöflich!“
  • „Ich muss aufessen; Essen wegzuwerfen ist Verschwendung!“
  • „Zucker ist ungesund. Ich werde es nie schaffen auf alle Süßigkeiten zu verzichten, also brauche ich mit dem Verzicht gar nicht anfangen!“
  • u.s.w.

Es gibt wirklich unzählige Glaubenssätze und das nicht nur in Bezug auf das Abnehmen, sondern in jedem Bereich. Jetzt stell dir vor du versuchst BEWUSST auf bestimmte auf deine Ernährung zu achten, doch UNTERBEWUSST arbeiten massenweise solcher Glaubenssätze dagegen. Wer glaubst du, gewinnt: Dein Bewusstsein oder Unbewusstsein?

Deine Affirmationen erkennen

Das Gute ist, dass du deine Glaubenssätze auch umpolen kannst. Logischerweise passiert das nicht von heute auf morgen, aber es funktioniert. Das ständige Wiederholen von positiven Affirmationen ist eine Technik der Autosuggestion.

Wichtig bei dem Ganzen ist, dass du die positive Affirmation auch in dir spürst, also emotional und bildlich erlebst. Du musst dich in sie hineinfühlen können, sie visualisieren, so als wäre sie bereits real.

Am Beginn mag das schwierig erscheinen, aber mit der Zeit geht die neue Affirmation immer mehr in dein Unterbewusstsein. Dein Gehirn benutzt dann nicht mehr den breit ausgetretenen Trampelpfad der herkömmlichen negativen Aussage, sondern immer mehr den, der positiven Affirmation.

Du kannst dein Unterbewusstsein trainieren und deine Glaubenssätze umpolen

Damit du Erfolg bei der Autosuggestion hast, brauchst du wie gesagt Disziplin, Zeit und Geduld. Um die Glaubenssätze umzupolen, solltest du dir aber zuerst bewusst über ihnen sein. Wahrscheinlich besitzt du, wie viele andere, eine ganze Menge an destruktiven Glaubenssätzen.

Deshalb ist es wichtig dich im Alltag zu beobachten und herauszufinden, was deine Hauptaffirmationen sind. Sie könnten z.B. eine der folgenden sein:

  • „Ich bin nicht gut genug!“
  • „Ich bin wehrlos!“
  • „Ich komme zu kurz!“
  • „Ich bin nicht richtig!“
  • „Ich bin schutzlos!“
  • „Ich bin nichts wert!“
  • „Ich darf keinen eigenen Willen haben!“
  • „Ich muss stark sein!“
  • „Ich bin nicht attraktiv!“
  • „Ich muss mich anpassen!“
  • usw.

Immer wenn eine Situation auftritt, wo solche Aussagen in deinem Inneren aufkommen, schreibst du diese Glaubenssätze auf einen Zettel/in den Handynotizen nieder. Das erfordert anfangs Achtsamkeit, doch je mehr du dich mit deinen unterbewussten Glaubenssätzen beschäftigst, umso bewusster werden sie dir.

Negative Glaubenssätze zu positiven Affirmationen umpolen

Wenn du nun deine negativen Affirmationen kennst, kannst du sie zu positiven umformen. Beachte dabei: Positive Affirmationen sind positiv (sie enthalten kein: „nie“, „niemals“, „nicht“, „kein“, „nein“) und als bereits bestehende Realität formuliert, kurz, einprägsam und hinterlassen ein gutes Gefühl.

Außerdem sollten die Worte „ICH BIN“ am Anfang stehen, weil es die mächtigsten Worte in Bezug auf Glaubenssätze sind. Nehmen wir die obigen genannten Aussagen, könnten sie umgeformt so klingen:

  • „Ich bin gut genug!“
  • „Ich kann mich wehren!“
  • „Ich bin Fülle im Innen und Außen. Alles auf der Welt ist in Überfluss da!“
  • „Ich bin richtig, so wie ich bin!“
  • „Ich bin stark, sodass ich mich selbst schützen kann!“
  • „Ich bin wertvoll!“
  • „Ich darf eigene Wünsche, Bedürfnisse, Meinung haben und äußern!“
  • „Ich darf auch schwach sein!“
  • „Ich bin schön!“
  • „Ich darf ich sein!“
  • usw.

Für mich hat es sich am besten angefühlt die Affirmationen in Form einer Audio zu hören. Entweder du machst selbst eine Sprachaufnahme oder nutzt das Angebot im Internet. Beim Thema Selbstwert kann ich dir diese Aufnahme empfehlen und in Bezug auf Geld jene.

Effektiv ist es auch, wenn du dir 5 Affirmationen aussuchst (die bei dir am meisten Resonanz erzeugen) und sie jeden Morgen und Abend auf einen Zettel schreibst. Nachdem du sie aufgeschrieben hast, liest du sie noch ein paar Mal laut vor. So können sie sich noch besser in dein Unterbewusstsein einprägen.

Notiere dir deine positiven Affirmationen und lies sie immer wieder laut vor

GANZ WICHTIG: Wenn du bei einer positiven Affirmation spürst, wie sich ein Widerstand in dir bildet, dann ist sie nicht geeignet. Entweder sie ist (noch) zu stark formuliert oder du brauchst eine andere.

Denn wenn du so eine Affirmation hörst und sofort dein Inneres blockiert, hat das den gegenteiligen Effekt (der Widerstand erhöht sich). Dein Unterbewusstsein denkt sich „Pfff, was labert die da welchen Blödsinn?!“ und arbeitet dagegen.

Woher kommen überhaupt Glaubenssätze?

Wie ich bereits im Artikel über die verborgene Kraft des Spiegelgesetztes geschrieben habe, entstehen Glaubenssätze vor allem in der Kindheit. Während der Erziehung müssen wir bestimmten Regeln unserer Eltern folgen.

Wir halten die Glaubenssätze von ihnen (z.B. „Um Geld zu verdienen, muss man etwas machen, das sich wie Arbeit anfühlt“) für die Realität. Als Kind können wir uns nicht von solchen Aussagen abgrenzen. Wir sind ja schließlich abhängig von einer Person, die uns aufzuwachsen hilft und folgen dieser, weil wir diese Sicherheit brauchen.

Das soll keine Kritik sein. Jeder Mensch trägt Glaubenssätze in sich und beeinflusst somit unbewusst andere. Im Endeffekt liegt es an jedem selbst, seine eigenen aufzuarbeiten und zu einem entsprechenden Bewusstsein zu gelangen, um sich von den Glaubenssätzen der anderen abzugrenzen.

Fazit

Wenn du dran bleibst und die positiven Affirmationen immer wieder wiederholst, wird sich dein Leben verändern. Am Beginn steht nämlich immer der Gedanken, der dann zu Worten wird, woraus Handlungen entstehen, aus denen sich Gewohnheiten bilden, die schließlich den Charakter ausmachen.

In dieser Reihenfolgen wird sich also dein Dasein verändern. Das mag vielleicht am Anfang ein wenig verängstigend sein. Denn natürlich verändert sich dadurch auch dein Umfeld: Freundschaften und Partnerschaften mögen nicht mehr stimmig sein und auseinandergehen. Vielleicht kommt es auch zu einem Berufswechsel.

Die Frage ist: Ist es sinnvoller sich weiterzuentwickeln oder möchtest du lieber am Alten festhalten aus Angst vor solchen Veränderungen?

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