Gesunde Gewohnheiten, die dein Wohlbefinden verbessern
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Meine 6 kraftvollen Gewohnheiten, die vielleicht auch du in Zukunft nicht mehr missen möchtest

„Jeder Tag ist eine neue Chance, das zu tun, was du möchtest.“ Ich würde sogar sagen jeder Augenblick.

Wenn dir das bewusst ist, erkennst du auch, dass die ganzen „ICH MUSS’s“ vom Verstand kreiert werden. Dass du deine Aufmerksamkeit darauf lenken kannst oder eben auch nicht. Als grenzenloses Bewusstsein kannst du dir die Wirklichkeit nämlich immer so schaffen, wie du möchtest.

Du kannst also jeden Tag frei entscheiden was du machst, sodass du freudvoll, erfüllt und achtsam bist. Vielleicht inspirieren dich ja meine 6 Gewohnheiten, die ich dir in diesem Beitrag verrate. Ich möchte dir nämlich zeigen, was bei mir die Achtsamkeit und das Wohlbefinden stärkt.

Nr.1: Aufwachen ohne Wecker

Wann hast du das letzte Mal darauf geachtet, ob dein Körper wirklich bereit ist aufzustehen? Die meisten von uns hören frühmorgens mehr auf ihren Wecker als auf ihren Körper. Und dann wundern sie sich wenn dieser nicht in seiner vollen Funktionalität zur Verfügung steht. Oder schlimmstenfalls sogar krank wird wegen der schlechten Wartung (z.B. zu wenig Schlaf).

Ich habe festgestellt: Seit kein Wecker mehr frühmorgens meinen Körper aus dem Schlaf reißt, wacht er immer so ziemlich zur selben Zeit auf. Er weiß am besten, wann er genug geschlafen hat und bereit für den Tag ist.

Der biologischen Uhr anstatt dem Wecker folgen

Vielleicht bist du eine/r von denen, die/der jetzt empört sagt: Du hast leicht reden. Ich muss ja schließlich zur Arbeit (oder zur Schule). Wie bereits gesagt: Du musst gar nichts. Du musst auch nicht zu einer Tätigkeit, die sich wie Arbeit anfühlt, um Geld zu verdienen.

Achte mal auf die Wortwahl: Bei uns heißt es Geld verDIENEN. Als müsste man jemandem dienen, um dafür Geld zu bekommen. In anderen Sprachen heißt es Geld machen (to make money), Geld ernten (to earn money) oder Geld gewinnen (gagner de l’argent). Es ist also deine Entscheidung, ob bzw. wie du es erhältst.

Aber um zurückzukommen zum Aufstehen: Natürlich kann es bei bestimmten Tätigkeiten und Institutionen Sinn machen, sich an Uhrzeiten zu orientieren (wobei Raum und Zeit sowieso nur Illusion sind). Aber nur wenn du dabei Spaß hast. Wenn du deine Leidenschaft ausübst, dann wird es auch nicht ein „Ich MUSS aufstehen, um das-und-das zu machen“ sein. Dann stehst du gerne auf.

Nr.2: Stretching

Dehnen macht deinen Körper flexibel

Was ich gerne sofort nach dem Aufstehen mache, ist meinen Körper zu dehnen. Beweglichkeit in die steifen Gliedmaßen zu bekommen. Wie gesagt ist der Körper dein Erfahrungsinstrument für diese Erde, deshalb solltest du ihn hegen und pflegen.

Wie bei einem Auto: Wenn es im Winter die ganze Nacht draußen in der Kälte gestanden hat, würdest du es auch zuerst warm laufen lassen, oder?

Führe die Dehnung aber nicht so schnell, sondern so bewusst wie möglich aus. Wähle verschiedene Übungen aus und lenke bei jeder Position dein Bewusstsein auf die entsprechenden Stellen. Versuche in jede einzelne Faser hineinzuspüren. Wie fühlt sich die Dehnung an?

Beobachte nur, bewerte aber nicht. Dadurch schaffst du Distanz zu deinem Ich, zum Verstand.
Du siehst: Jede Aktivität, jeder Moment bietet die Chance Beobachter zu sein; nicht nur Meditation.

Nr.3: Ölziehen

Ölziehen kommt aus dem Ayurveda und ist eine meiner kraftvollen Gewohnheiten

Nachdem ich mich bewusst der Flexibilität zugewandt habe, widme ich mich dem Ölziehen. Auch das kann eine sehr gute Achtsamkeitsübung sein. Es kommt von der ayurvedische Lehre und soll entgiften, das Zahnfleisch stärken (kann ich bestätigen), Karies vermindern und bei Mundgeruch helfen (Quelle).

Dabei wird 1 EL geschmacksneutrales Öl in den Mund genommen und durch die Zähne gezogen. Lenke deine Aufmerksamkeit ganz bewusst auf die Zahnzwischenräume: Spüle sie mit Öl aus und bewege das Öl immer hin und her.

Du wirst wahrnehmen können, wie mit der Zeit das Öl immer dickflüssiger wird. Nach 20 Minuten kannst du es ausspucken, aber bitte in eine Serviette, die du dann entsorgst! Ansonsten gelangt das Öl mit den ganzen Giftstoffen ins Wasser!

Noch eine Sache: Wenn du das Bedürfnis hast deinem Körper Wasser zuzuführen, dann mach das nach dem Ölziehen. Sonst schluckst du die Giftstoffe, die sich während dem Schlafen in deinem Körper gebildet haben, hinunter.

Nr.4: Meditation

Meditation stärkt die Achtsamkeit und Wahrnehmung

Morgens, bevor ich mich den täglichen Aktivitäten (wie z.B. dem Schreiben von Blogbeiträgen) zuwende und abends vor dem Schlafen, gehe ich in die Meditation. Mir hilft sie ungemein für die Wahrnehmung, Achtsamkeit und Beobachtung. Es ist wie ein kleiner Urlaub am Tag.

Ich kann dir wirklich nur empfehlen es einmal auszuprobieren. Viele haben bei Meditation nur das Bild vom Stillsitzen im Kopf. Wie ich dir aber bereits in diesem Beitrag erklärt habe, gibt es ganz viele unterschiedliche Arten.

Grundsätzlich kannst du jede Tätigkeit meditativ ausüben. Vielleicht möchtest du z.B. Sport und Meditation verbinden, in Form von schnellem Yoga oder einer Gehmediation?

Nr.5: Sport

Täglich Sport zu machen stärkt das Wohlbefinden

Wie gesagt: Der Körper ist dein Erfahrungsinstrument. Er ist sozusagen die Uniform, die du für das Leben auf dieser Erde bekommen hast. Ist deine Erfahrung hier zu Ende, legst du sie ab, existierst aber weiterhin als vollkommenes Bewusstsein in einer anderen Dimension.

Da Körper, Geist und Seele eine Verbindung darstellen, macht es meiner Meinung nach Sinn, sich um das körperliche Wohl zu kümmern. Diese Ebene beeinflusst schließlich auch die anderen. Wieder sollte es hier aber kein Muss sein: Finde eine Bewegungsform und Dauer, die zu dir passt.

Für mich fühlt es sich z.B. stimmiger an jeden Tag etwa eine halbe Stunde Sport zu machen, anstatt beispielsweise alle zwei Tage 1 Stunde. Dasselbe bezüglich der Uhrzeit: Auch wenn immer empfohlen wird morgens Sport zu machen; mein Körper ist nachmittags oder abends leistungsfähiger.

Nr.6: Positiver Tagesrückblick

Der positive Tagesrückblick ist einer meiner positiven Gewohnheiten

Vielleicht konntest du es schon mal beobachten: Der Verstand fokussiert sich immer auf das Negative, auf das was besser laufen sollte. „Es wäre so angenehm draußen, würde dieser kalte Wind nicht wehen!“, „Schon wieder ist xy kaputt geworden!“, „Ich habe wieder solche Kopfschmerzen!“,…

Egal wie gut es läuft; der Verstand wird immer etwas finden, das noch nicht passt. Wenn du also noch in der Illusion des Ichs lebst, ist der positive Tagesrückblick eine wunderbare Art, um Dankbarkeit zu üben. Denn umgekehrt gilt ebenso: Egal wie kacke es laut dem Ich läuft; es gibt immer etwas, wofür man dankbar sein kann.

Lerne erstmal die kleinen Sachen im Leben wahrzunehmen und bedanke dich dafür. Dir wird mit der Zeit bewusst werden, dass SEIN an sich schon das größte Geschenke ist.

Fazit

Wie ich schon am Beginn erwähnt habe, solltest du jetzt keineswegs glauben, dass du deinen Tag genau so gestalten MUSST. Natürlich kannst du auch ohne diese Gewohnheiten aus der Illusion des Ichs heraustreten, achtsam und erfüllt leben.

Trotzdem glaube ich, dass sie nicht nur bei mir für körperliche, geistige und seelische Gesundheit sorgen, sondern auch vielen anderen helfen können. Rechne nicht mit einer sofortigen Verbesserung: Wahrscheinlich bemerkst du den Unterschied erst nach einer Weile.

Welche Gewohnheiten bestimmen dein Leben? Spielt vielleicht sogar eine der vorgestellten eine Rolle?

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