Dein Selbstwertgefühl stärken für eine anziehende Ausstrahlung
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Selbstwertgefühl stärken: Ich verrate dir das Geheimnis der Ausstrahlung

Bestimmt kennst du folgende Situation: Eine Person betritt den Raum und alle Blicke wandern zu ihr. Auch du drehst dich um und denkst dir einfach nur: WOW!

Gleichzeitig fragst du dich, was dich da gerade so flasht. Es ist nämlich nicht das Aussehen. Die Person macht oder sagt auch gar nichts bestimmtes, nein.

Was dich so bezaubert ist die Ausstrahlung des Menschens!

Das gute ist: Jeder kann das! Ich meine nicht die Blicke auf sich ziehen, sondern so eine wahnsinnige Ausstrahlung bekommen.

Es ist auch gar nicht kompliziert. Schaut man, was die Ausstrahlung dieser Menschen ausmacht, wird ziemlich schnell klar: Sie sind selbstsicher, wissen also um ihre Stärken und Schwächen und nehmen beide gleichermaßen an.

Jetzt, wo du das weißt, wirst du dich fragen: „Und wie werde ich selbstsicher?“ Das verrate ich dir in diesem Beitrag.

Unterschied Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstannahme, Selbstwertgefühl

Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstannahme und Selbstwertgefühl werden oft als Synonyme verstanden. Das ist auch gar nicht schlimm.

Es ist nur so, dass du z.B. durchaus selbstbewusst sein kannst, aber nicht deinen Selbstwert kennst. Wenn du also dabei bist selbstsicher zu werden, ist es wichtig zu wissen, wo du genau deine Stellschrauben drehen musst.

Also der Reihe nach: Selbstvertrauen bedeutet, zu wissen, dass du die Situation meistern wirst. Dass du bereits alles in dir hast, um deine Ziele zu erreichen. Du vertraust dir.

Selbstbewusstsein beschreibt hingegen das Bewusstsein von dir selbst. „Ne, was du nicht sagst“, wirst du dir denken. Bevor du diese Seite verärgert verlässt, möchte ich dir das genauer erklären: Durch deine Reflektiertheit weißt du von deinen Stärken und Talenten. Genauso kennst du aber auch deine Schwächen und Unfähigkeiten.

Selbstannahme heißt dann, dass du beide Seiten annehmen kannst. Du kannst dich akzeptieren, so wie du bist.

Und zu guter Letzt kommt noch das Selbstwertgefühl: Kennst du deinen eigenen Wert? Wovon machst du ihn abhängig?
Du bist gut genug und brauchst dafür gar nichts zu leisten oder zu sagen, sondern einfach nur SEIN.

Wahrscheinlich bist du in einem der vier Bereiche besser, ein anderer ist vielleicht noch ausbaufähig. Das ist kein Problem. Insgeheim sind alle 4 aufeinander aufbauend. Sie haben alle das Ziel, dass du mehr Selbstsicherheit erlangst.

Sei dir bewusst, dass das ein stetiger Prozess und kein -ich-nehme-mir-dafür-genau-3-Monate-Zeit-Ding ist. Das Thema fällt ja auch in die Kategorie Persönlichkeitsentwicklung. Deine Persönlichkeit muss also zuerst mal ENT-WICKELT werden.

Lass das Vergleichen

In Zeiten von Instagram und Co. ist es fast schon unmöglich geworden, sich nicht mit anderen zu vergleichen. Sei es mit Menschen, die anscheinend immer an den tollsten Orten Urlaub machen, als auch mit jenen, die wohl nie einen Bad Hair Day haben und immer perfekt aussehen.

So glaubt man schnell, nicht genug zu sein. So wie man ist, sei nicht richtig. Dabei ist das von der Werbung und den sozialen Medien vermittelte Bild komplett irreal. Es geht nämlich nicht darum perfekt zu sein.

Niemand ist vollkommen. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Und doch ist jeder in seiner Unvollkommenheit vollkommen.

Vergleiche dich also nicht mit anderen; sondern lerne dich anzunehmen. Sei stolz drauf so zu sein wie du bist. Du hast einzigartige Talente und Fähigkeiten. Deine Persönlichkeit wartet nur darauf ent-wickelt zu werden. Du musst dich also zuerst selbst kennenlernen:

Übung 1: Selbstwertgefühl stärken

Nimm Zettel und Stift und zeichne deinen Kraftbaum: Wie dick ist der Stamm? Gibt es Äste? Ist es ein Laubbaum? Vielleicht befinden sich auch Tiere auf oder um deinen Baum? Zeichne ihn so, wie es sich für dich richtig anfühlt.

Hast du den Kraftbaum gezeichnet, schreibst du deine Stärken dort hin, wo du möchtest. Bist du:

  • kommunikativ?
  • ruhig?
  • gesellig?
  • hilfsbereit?
  • offen?
  • tiefgründig?
  • sozial?
  • gesprächig?
  • ein/e gute/r Zuhörer/in?
  • kontaktfreudig?
  • spontan?
  • lustig?
  • …?

Schreibe all deine Stärken auf. Du wirst staunen wieviele es sind!

Es ist wichtig, dass du die Übung nicht nur in deinem Kopf durchgehst. Durch das Zeichnen und Aufschreiben kannst du dir das positive Bild von dir besser einprägen und hast einen Überblick von deinen ganzen tollen Eigenschaften.

Übung 2: Selbstwertgefühl stärken

Nicht nur deine Stärken zu kennen ist wichtig. Für mehr Selbstvertrauens ist es hilfreich eine Erfolgsliste anzulegen. Häufig ist uns nämlich nicht bewusst, was wir eigentlich schon alles geschafft haben.

Schreibe also 10 Dinge von deinem bisherigen Leben auf, auf die du stolz bist. Z.B.:

  • du hast jemanden ein ehrliches Kompliment gemacht
  • du hast Zivilcourage bewiesen, weil du bei einem Streit auf der Straße interveniert bist
  • du hast deine Schule/Ausbildung erfolgreich beendet
  • du hast beim Arzt angerufen, obwohl du panische Angst vor Telefongesprächen hast
  • du hast gelernt ein bestimmtes Instrument zu spielen

Höre nicht auf, bevor du wirklich 10 Dinge gefunden hast! Wie du bei den Beispielen siehst, müssen das gar nicht “große“ Sachen oder nur Auszeichnungen/gute Noten sein!

Du bist ein Wunder!

Die beiden Übungen helfen dir, bewusst zu machen, wie großartig du bist und was du bist jetzt bereits geschafft hast. Du musst dich nicht in den Schatten stellen, sondern darfst deine Größe zeigen, indem du stolz auf dich bist.

Erst wenn du deinen Wert kennst, kannst du ihn auch nach außen darstellen. Es ist nicht überheblich, sich seiner Stärken bewusst zu sein und sie zu zeigen. Du führst sie ja nicht vor, um Aufmerksamkeit zu generieren oder andere schlecht zu machen.

Vielleicht hattest du bisher auch Angst in deiner vollen Größe aufzutreten, weil du die Erwartungen anderer Menschen niedrig halten wolltest? Weil du die Befürchtung hattest, sie sonst nicht mehr erfüllen zu können und die anderen somit zu enttäuschen und abgelehnt zu werden?

Egal, warum du dich bis jetzt immer zurückgestellt hast; es ist immer ein Ablehnen eines Teils von dir selbst. Nun ist Schluss damit: Du bist einzigartig! Du bist ein Wunder! Du kannst so viel mehr als du bisher gedacht hast!

Mache dir das immer wieder bewusst.

->Und wenn du doch wieder mal einen Tag hast, wo du Selbstzweifel hast, unsicher bist und dir denkst “Ich kann das nicht. Ich bin nicht gut genug“, hole deinen Kraftbaum und die Erfolgsliste heraus. Du wirst sehen: Umso mehr du die Übungen verinnerlichst, umso weniger wirst du den visuellen Reminder brauchen.

Was ist die Zauberformel, um das Selbstwertgefühl zu stärken?

Viele denken sich der Schlüssel zu einer wahnsinnigen Ausstrahlung, zu einem höheren Selbstwertgefühl sei eine magische Formel. Einmal angewandt, wären sie dann ein anderer Mensch.

Doch genau um das geht es: Kein anderer Mensch, sondern authentisch zu sein. Du trägst nach außen hin nämlich immer das, was du im Inneren fühlst. Bist du unsicher, merken die anderen Menschen das. Denkst du dir „Ich muss so-und-so sein“ und bist dadurch verspannt, merken sie das. Akzeptierst du dich, merken die anderen das auch.

Nur wenn du mit dir im Reinen BIST, kannst du das auch ausstrahlen. Du kannst es nicht authentisch vorspielen, denn Authentizität, bedeutet sich so zu zeigen, wie man wirklich ist.

Und das ist eben das ganze Geheimnis.

Fazit

Ich hoffe wirklich, dir mit diesen Beitrag geholfen zu haben. Denn Selbstsicherheit bedeutet nicht nur eine andere Wirkung auf andere zu haben, sondern auch mehr Freiheit. Stell dir vor wie schön es ist, einfach du zu sein, all deine Facetten zu zeigen und deine Schöpferkraft einzusetzen. Wäre das nicht fabelhaft?

Noch was: Nicht sobald dich die Menschen in deiner Umgebung akzeptieren, kommt die Veränderung. Sobald du zu dir sagst: „Ich darf so sein wie ich bin“, machst du einen Schritt weiter Richtung erfülltes Leben.

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